„Die Auferstehung sozialdemokratischer Ideen zu Bundeswohnungsbaugesellschaften zu Ostern war wenig hilfreich bei der Lösung des Baustaus. Zentralismus pur und neue Staatswirtschaft sind weiteres Gift für einen ausgeschalteten Wohnungsmarkt.

Der Bundesfinanzminister sollte sich lieber dem Problem der desaströsen Finanzlage der Kommunen annehmen. Die Kommunen müssen in die Lage versetzt werden, dass sie sich auch des Wohnungsbaus annehmen können. Dies kann mit einem Angebot der KFW für günstige Kredite für die kommunalen Wohnungsbaugesellschaften gelingen.

Kommunale Wohnungsbaugesellschaften kennen den Bedarf, die Lage in ihrer Stadt und sind die kompetenten Ansprechpartner in puncto Wohnen und Bau. Bürokratieabbau, flaches Planungsrecht, bessere Verkehrsverbindungen und die Stärkung des ländlichen Raumes entlasten die Ballungszentren.“

Hintergrund:

Die Kommunalpolitische Vereinigung der CDU und CSU Deutschlands ist der Dachverband der 16 Landesvereinigungen. Seit 1948 vertritt die KPV die Interessen von inzwischen rund 75.000 Amts- und Mandatsträgern der Union.