Der Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages hat in der Sitzung am 04. März 2026 die Fördermittel aus dem Denkmalschutz-Sonderprogramm XIV des Bundes freigegeben. Die katholische Kirchengemeinde Maria Königin des Friedens in Augustdorf wurde unter 144 Projekten für eine Denkmalförderung ausgesucht. Die Mittel werden für die Instandsetzung des baufälligen Glockenturms sowie für die Sanierung der stark beschädigten Betonglasfenster eingesetzt. Der heimische CDU-Bundestagsabgeordnete Christian Haase hatte sich für das Projekt eingesetzt.
Die Kirche, die 1960 von Erzbischof Jäger eingeweiht wurde, liegt am Ortsrand der etwas über 10.000 Einwohner zählenden Gemeinde Augustdorf in unmittelbarer Nachbarschaft zur GFM-Rommel-Kaserne.
Die Architektur des Kirchbaues greift die Form eines Zeltes auf und erinnert an ein Mannschaftszelt, wie es von Soldaten in den Lagern benutzt wird. Sie lässt auch daran denken, dass Menschen häufig den Wohnort wechseln, ihre „Zelte auf- und abbauen“, wie es im Volksmund heißt. In diesem Zusammenhang erinnert die Kirche an das „Heilige Zelt“ der israelitischen Nomadenstämme.
Die besondere Förderwürdigkeit ergibt sich aus eben dieser einmaligen Erscheinung als zeltartige Garnisonskirche.

